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Behördlich bewilligungsfähige Pläne. Beim ersten Anlauf.
Was wir machen
Einreichplanung ist nicht „ein paar Pläne zeichnen” — es ist die Übersetzung Ihres Bauwunschs in Behörden-konforme Unterlagen. In Wien zuständig: die MA37 (Baupolizei) sowie je nach Bauvorhaben MA19 (Architektur und Stadtgestaltung), MA21 (Stadtplanung), MA39 (Brandschutz). In Niederösterreich ist die Gemeinde Baubehörde, in erster Instanz der Bürgermeister. Die technischen Sachverständigen stellt oft das Gebietsbauamt des Landes.
Als konzessionierter Baumeister sind wir gemäß GewO 1994 § 99 Abs. 7 zur Einreichplanung berechtigt — für Hochbauten bis zur typischen Einfamilienhaus-/Mehrparteienhaus-Größe. Bei Projekten, die formell einen Architekten verlangen (z. B. komplexere Geschoßwohnbauten), arbeiten wir mit erfahrenen Wiener Architekturbüros zusammen.
Was Sie von uns bekommen: Lageplan, Grundrisse, Schnitte, Ansichten, Baubeschreibung, Energieausweis-Koordination, Statik-Vorabklärung, Brandschutzkonzept (wenn erforderlich) — alles in maßstäblicher Form, behördlich akzeptiert.
Welche Unterlagen eine Einreichung braucht, hängt vom Vorhaben ab. Für ein Einfamilienhaus oder einen Zubau sind es in der Regel: aktueller Grundbuchsauszug, Zustimmung aller Grundeigentümer (bei Wohnungseigentum der Miteigentümer), die Bebauungsbestimmungen für das Grundstück, Einreichpläne mit Lageplan, Grundrissen, Schnitten und Ansichten, eine Baubeschreibung, die statische Vorbemessung und der Energieausweis. Je nach Projekt kommen Brandschutzkonzept, Stellplatznachweis, Nachweis über die Abwasserentsorgung oder ein Gutachten zur Barrierefreiheit dazu. Fehlt ein Dokument, kommt ein Verbesserungsauftrag, und das Verfahren verliert Wochen.
Zur Dauer: Bei der MA37 in Wien rechnen wir in der Praxis mit 8 bis 16 Wochen ab vollständiger Einreichung, abhängig von Bezirk, Größe des Vorhabens und davon, ob weitere Dienststellen wie die MA19 für das Stadtbild mitreden. In Niederösterreich ist die Spanne größer, weil jede Gemeinde selbst entscheidet und unterschiedlich ausgelastet ist. Wir sagen Ihnen für Ihre Gemeinde vorab, womit realistisch zu rechnen ist. Kleinere Vorhaben, die nach der NÖ Bauordnung nur anzeigepflichtig sind, gehen deutlich rascher.
Zu den Kosten: Für die Einreichplanung eines Einfamilienhauses mit Plänen, Baubeschreibung, Statik-Koordination und Energieausweis liegen wir je nach Größe bei 4.500 bis 9.500 €. Für einen Zubau oder eine Wohnungszusammenlegung ist es entsprechend weniger. Dazu kommen die Gebühren der Behörde und gegebenenfalls Honorare für Statiker oder Brandschutzplaner, die wir vorab beziffern.
Warum Einreichungen scheitern oder zurückkommen: Am häufigsten passt das Vorhaben nicht zum Bebauungsplan, etwa bei Gebäudehöhe, bebaubarer Fläche, Baufluchtlinie oder Bauklasse. Oft fehlt die Zustimmung eines Miteigentümers, die Abstände zur Nachbargrenze sind zu knapp, oder der Stellplatznachweis geht nicht auf. Nachbarn haben im Verfahren Parteistellung und können Einwendungen erheben. Deshalb prüfen wir die Bebauungsbestimmungen und die Lage zu den Nachbarn, bevor wir den ersten Strich zeichnen, und reichen erst ein, wenn die Unterlagen vollständig sind.
Im Umfang
Ablauf
Was wollen Sie bauen? Bebauungsbestimmungen, Flächenwidmung prüfen — bevor wir zeichnen.
Erste Skizzen mit Bauherrn-Abstimmung. Mehrere Varianten möglich.
Maßstabsgetreue Pläne (1:100), Baubeschreibung, alle erforderlichen Beilagen.
Einreichung bei MA37 (Wien) bzw. NÖ-Bauordnung, Bearbeitung etwaiger Auflagen.
Bewilligung erhalten — Sie können bauen oder bauen lassen.
Beispielprojekt
Häufige Fragen
MA37 hat gesetzlich 4 Monate Bearbeitungszeit, in der Praxis 8 bis 16 Wochen je nach Bezirk und Komplexität. Bei kleineren Projekten und vollständigen Unterlagen oft schneller. Wir kennen die Bezirks-spezifischen Tempi.
Komplettpaket mit Plänen, Baubeschreibung, Statik-Koordination, Energieausweis: 4.500 bis 9.500 € je nach Projektgröße. Behörden-Gebühren der MA37 (ca. 1.500–3.500 €) zusätzlich. Genaue Kalkulation nach Vorgespräch.
Für die meisten Einfamilienhäuser, Wohnungs-Umbauten und kleinere Mehrparteienhäuser reicht der konzessionierte Baumeister. Bei komplexeren architektonischen Projekten, denkmalgeschützten Bauten oder formellen Architekten-Wettbewerben empfehlen wir die Zusammenarbeit mit einem Architekturbüro.
Wir bearbeiten Auflagen ohne zusätzlichen Aufwand für Sie — das ist Teil unserer Einreichung. Bei wesentlichen Auflagen (z. B. Reduktion der Geschoßzahl) sprechen wir natürlich mit Ihnen, bevor wir umplanen.
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